
Südafrika hat eine sehr gute Versorgung mit Ärzten und Apotheken.
Adressen von Ärzten und Zahnärzten finden Sie in allen Telephonbüchern, in der Regel unter "Meical Practitioner" oder "Dentists".
Impfungen sind für eine Reise durch Südafrika nicht vorgeschieben.
Einige Gebiete des Landes sind jedoch Malariazonen und für diese, (Nord-Provinz, Mpumalanga inkl. Krüger Park, nordöstl. KwaZulu-Natal (etwa nördl. des Tugela Flusses), ist eine Malariaprophylaxe dringend empfohlen.
Diese Tabletteneinnahme sollte ca. eine Woche vor Einreise in die o.g. Gebiete begonnen werden.
Z.Zt. (Stand: Apr 04) gibt es auch wieder gründlich getestete, entsprechende Malaria-Medikamente in Südafrika rezeptfrei in den Apotheken zu kaufen (in der Regel spürbar billiger als in Deutschland).
Medicamente erhalten Sie in Südafrika grundsätzlich beim "Chemist's" oder in einer "Pharmacy/Apteek". Apotheken sind häufig bis spät abends und auch an Wochenenden geöffnet.
Im Norden und Osten Südafrikas sind die meisten Binnengewässer mit Bilharzia infiziert, einer Art von Saugwürmern, die die gefährliche Bilharziose verursachen können.
Daher ist es nicht ratsam, in unbekannten Gewässern zu baden, auch nicht mit Händen und/oder Füßen.
Gegen die starke Sonneneinstrahlung in Südafrika ist ein entsprechender Schutz durch Kleidung, Hut oder Kappe, Sonnenbrille und Sonnenschutzmittel (mit möglichst hohem Lichtschutzfaktor) notwendig.
Es ist ratsam vor Reiseantritt eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen, da alle in Südafrika evtl. anfallenden Behandlungskosten zunächst selbst zu tragen sind.
Die medizinische Versorgung, auf dem privaten Sektor, entspricht dem besten europäischen Standard. 40% aller Aufwendungen für Gesundheit fließen in Südafrika in diesen Sektor.
In Telephonbüchern finden Sie im ersten Teil einen Abschnitt "Emergency Services" (Notrufnummern). Hier können Sie die ördlich geltenden Nummern nachsehen.
In Südafrika sind kaum Tropenkrankheiten verbreitet.